„Eine interessante Kultur, und heute noch sehr ursprünglich erhalten, ein Volk mit viel Freiheitsdrang verbirgt sich hinter diesen Figuren!“ (Heinrich Harrer über seine Naga-Sammlung).

„Naga“ ist ein Sammelbegriff für einige bis heute noch relativ unerforschte Stammesgruppen in Nord-Ostindien. Es entstanden hier im Gegensatz zu anderen Regionen künstlerisch weitgehend unbeeinflußte Artefakte, herrliche Holzfiguren und Masken, Gegenstände aus Holz, Metall oder Knochen, Schmuck und hervorragende textile Produkte. Die Sonderausstellung „Kunst der Naga“ zeigt erstmalig Heinrich Harrers beeindruckende Sammlung dieser Kunstgegenstände.

Kopfbedeckung eines Naga-Kriegers vom
Stamme der Yimchungrü, typisch die Ge-
staltung mit den Keiler-Hauern und Federn
des Nashornvogels.
Halskette aus verschiedenfarbigen Glasperlen mit einer be- arbeiteten Muschel-Scheibe als zusätzliche Zierde.
 
 
 
Holzmaske mit „Tätowierungen“. Brust- und Halsschutz aus Knochenplatten mit der Darstellung von Menschen- und Tierköpfen sowie ornamentalen Elementen.





Die Ausstellung ist geöffnet vom 22. März 2008 bis 31. Oktober 2008, täglich von 10 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen unter +43-4263-8108 bzw. office@harrermuseum.at


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